Chaos Racing

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Hockenheim 2007


Hockenheim mit Toni Mang – Training im September 2007

Hockenheim_1

Sonntag

Eigentlich gibt es über diesen Event nicht allzu viel zu berichten. Außer vielleicht, dass drei Chaoten - Erik, Bernd und Jürgen - bei Toni Mang ein Renntraining auf der GP Strecke Hockenheim gebucht hatten. Für Erik und Jürgen mit Anhang Alexandra, Sandra sowie den Junior Chaos Gästen Monique und Marcel, ging es Morgens los Richtung Hockenheimring, um alles zu suchen was es so gab.

Nachdem Kretzsche, der bei diesem Event als Mechaniker fungierte, mit dem neuen Pavillon, den er "vielen herzlichen Dank noch mal" Mittags um 15 Uhr in Köln abgeholt hat, eingetroffen war, richteten wir uns gemütlich im Fahrerlager ein. Gegen Abend reisten dann auch Mara, Bernd und Gaby zum gemeinsamen Maultaschen-Essen an. Somit begann unser Outdoor (Survival) Event Hockenheim die Erste…

Montag

wurden wir liebevoll vom anreisenden Holger (Kollege von Erik und erstmaliger Test-Chaot) geweckt, der zum ersten Mal mit uns auf der Rennstrecke war.

Somit fing das Suchen an…

Wie zum Beispiel…

Nach der Sonne… wo hat die sich denn heut wieder versteckt ? WER war da nicht brav gewesen? Wir weisen jegliche Schuld von uns!

Nach einer trockenen Strecke… bei der Anreise am Sonntag, sah es nämlich noch super aus und wir machten uns Hoffnungen, das die netten Meteorologen einmal nicht Recht hatten. Aber wir wurden eines Besseren belehrt. Glaube immer den Wetterfröschen. Ausbeute für Bernd und Jürgen waren genau 2 Turn´s…, nur Erik und Holger machten sich tapfer auf, mit Regenreifen der Nässe zu trotzen. Aber nur mit dem Hintergedanken uns alleine im Regen stehen zu lassen ;-))

Nach einem funktionierenden Wasserabfluss… denn wir hatten unsere Pavillons schön um eine Regenrinne drapiert, in der Hoffnung, dass bei Regen die Suppe auch abläuft. Auch da wurden wir Outdoor Chaos Camper enttäuscht. Frage immer zuerst beim zuständigen Bauamt für Kanalarbeiten nach, ob jener welcher auch an die Kanalisation angeschlossen ist oder nur zu Schönheitszwecken in den Boden eingelassen ist. Unser Gully war nur schön…

Nach einer knappen Stunde war es dann soweit… der Regen in unserer Regenrinne bzw. das, was eine sein sollte, trat über die Ufer und überflutete unser Quartier. Dann hieß es erst mal Hosen hoch krempeln, Schuhe aus, Gummistiefel an, Dachrinne bauen, und alles was nicht wasserfest ist in Sicherheit bringen.

Für unser gemeinsames Abendessen hatte das Wetter also quasi ganz spontan entschieden, dass der Grill im Bus bleiben muss. Da kam der Flyer vom Pizza Express, den ein windiger Inder mittags vorbei brachte, wie gerufen. Und wir hatten die Möglichkeit, den Abend etwas früher zu beginnen. Zum Beispiel mit ausgiebigen Diskussionen über die Bezeichnungen "wasserdicht" und "wasserabweisend", Sinn und Zweck einer Spitzkehre auf der Rennstrecke, eine eventuelle Streckenänderung. Gegen später verabschiedeten wir Alexandra und Holger, die am Dienstag leider wieder Arbeiten mussten, sowie Mara und Bernd die nur Montag bei Toni Mang gebucht hatten.

Dienstag

An diesem Tag wurden wir von Kretzsche geweckt, der uns bedingt durch den langen Heimweg schon wieder verlassen musste.

Der Tag war noch jung, auf einmal steht Er da, mit hilfesuchendem Blick, und uns war Alles klar. Der Bimmel ist´s, ein alter Bekannter (in Fachkreisen auch "Widerholungstäter" genannt, den wir in Brünn ´07 kennen lernen durften) und nicht grad dem Glückspilz ein Verwandter. Der Gaszug war´s, der Bösewicht, der wollte um´s verrecken nicht! Nach kurzem Gegruschdel in Erik´s "ichhaballesdabei Kiste" war der Schmerz dann schnell behoben.

Das Wetter hatte es dann auch noch gut mit uns gemeint, und es kamen noch einige Turn´s zustande, sowie - für das erste Mal Hockenheim - gute Rundenzeiten. Gegen 15 Uhr ging dann die Wasserschlacht weiter, Regen, Sonne, Regen, Sonne, keine weiteren Kommentare…

Kurz vor Veranstaltungsende überraschte uns dann noch ein Reisebus aus Waiblingen, heraus sprang eine Horde Halbwüchsiger, die es sich zur Aufgabe machten, unserem Chef Mechaniker ein Loch in den Bauch zu fragen über, Höchstgeschwindigkeiten und andere Dinge die ihnen wichtig erschienen…

Unser Hauptevent, für den Gabor trotz massiver Zeitnot "ganz lieben Dank noch mal" angereist war, war die Abholung / Übergabe der versteigerten Lederkombi von Toni Mang, die einen Erlös für MERHSi von 400 € einbrachte. Vielen Dank an dieser Stelle an Martin aus Münster (kurz vor Dortmund !!), der die Lederkombi für € 367 ersteigert hat, jedoch sein Höchstgebot von € 400 an MERHSi spenden wollte.

Ebenfalls vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Bimmel, für eine 50 € Spende ebenfalls an MEHRSi (er findet´s ne super Sache).

Resümee der Veranstaltung: wir können den stolzen Betrag von 450 € für MEHRSi verbuchen

Und gefunden haben wir dann auch noch…

  • Eine Spitzkehre á la Stilfserjoch (anzubremsen aus 300 km/h)
  • Bremspunkte die wandern ?!?!
  • Ideallinien die fast immer gleich sind...
  • Den Herbstanfang
  • Einen dauergrinsenden Holger, der nächstes Jahr sicher wieder dabei sein wird
  • Sowie die Erkenntnis, das Hockenheim seinen eigenen Reiz hat.

Wir kommen wieder keine Frage!!

See You in Anneau…