Chaos Racing

Sie sind hier: Erlebnisberichte > Pannonia 2007

Pannonia 2007 mal 3.....


Pannonia 2007 mit drei Veranstaltern



Donnerstag, 26 Juli 2007: Vorbereitung

Da ich, der Schreiberling des Teams, die weiteste Anreise hatte, fing der Trip bereits zu dieser frühen Stunde mit dem Packen des Trailers an. Zum Glück verlief alles problemlos und somit war der Anhänger bereits nach kurzer Zeit fertig beladen.

Freitag, 27 Juli 2007: Anreise die Erste "Sockebach"

Da der Matte zu seinem Ehrentag geladen hatte, fuhr ich gegen Mittag los um rechtzeitig auf seiner Party zu erscheinen. So begab ich mich vom schönen Weserbergland in das allseits bekannte Sockebach (Strümpfelbrunn im Odenwald). Zum Glück hatte ich reichlich Verpflegung an Board (danke Mama) und somit war die sechsstündigen Anreise problemlos.

In Sockebach angekommen wurde ich standesgemäß mit etwas Hopfenkaltschale begrüßt und war nun gestärkt um Matte herzlich zu seinem 40ten Geburtstag zu gratulieren. Nach und nach trudelte das gesamte Chaos-Team ein: Jürgen & Sandra mit Miffi ,Tante Erika nebst seiner holden Alex – Gabor & Sybille – Bernd & Mara

Dem Anlass entsprechend, wurde Matte mit reichlich Geschenken beglückt. Die Freude, so schien es zumindest, war riesig. Eine kleine Schrecksekunde als wir ihm das Bild aus Brünn überreichten, war aber nicht zu übersehen ;-) Eingeweihte wissen hier mehr und die behalten das auch für sich!

Die Party verlief wie eine Party zu verlaufen hat! Viele leckere Getränke, super Essen, geile Musik, Riesenstimmung und und und … Matte stellte sein orangenes Belustigungsspielzeug für alle die wollten zur Verfügung und so durfte jeder eine Runde drehen. Gabor nutzte die Gelegenheit und machte einen Burn-Out. Erik wollte ihm in nichts nachstehen und versuchte die hiesige Dorfstraße abzuwheelen. Ja richtig, er versuchte. Da ein KTM Vollcrosser keine Rennsemmel ist, der man hier und da etwas nachhelfen muss, steigt so ein giftiges Leichtgewicht wie von allein. Zu Eriks Leidwesen bemerkte er das ein bisschen zu spät. Zum Glück ist weder Erik noch der KTM viel passiert und so wurden die vermehrt inneren Wunden, wie das angekratzte Ego, mit viel Alkohol gespült. Was fehlt noch? Richtig, wie es sich für eine ordentlichen Geburtstag eines Chaoten gehört waren selbstverständlich die Ordnungshüter auch da – Beweisfotos findet ihr hier. Nach einer kurzen Nacht und einem zünftigem Frühstück verabschiedeten wir uns von Matte und Nicole.

Lieber Matte, nochmals vielen Dank!!! Es war eine geile Party!!!

Montag, 30. Juli 2007 : Annreise Pannonia

Sybille, Gabor, Matte und ich fanden bei Sandra und Jürgen eine Unterkunft für die Nacht von Sonntag auf Montag. Pünktlich um vier Uhr klingelte der Wecker für die, die nicht bereits durch mein Schnarchen geweckt wurden. Matte und ich waren mit Erik in Oberriexingen verabredet, um dort ihn sowie die zwei weiteren Trailer abzuholen. Sandra holte derweilen Fuchsle aus Möglingen ab. Treffpunkt war für alle die Raststätte Wunnenstein um sechs Uhr. Trotz dieser frühen Disposition verlief alles reibungslos. Da wir ohne Frühstück gestartet waren, machten wir nach kurzer Fahrt in Hohenlohe halt, um uns ordentlich für die weitere Fahrt zu stärken. Nach einem reichhaltigen Frühstück und tonnenweise Kaffee ging es weiter Richtung Ungarn. Gegen 16:30 Uhr erreichten wir unser Ziel.

Nun hieß es Boxenschlüssel holen und Anhänger entladen. Und da waren sie wieder – die chaotischen Verhältnisse unseres Teams. Zu Beginn noch klar orientiert wer, was macht; im verlauf völlige Orientierungslosigkeit bis hin zu Frust. Uns steckte allen die Fahrt noch in den Knochen und so entschieden wir, uns erstmal bei Mario zu stärken und das ein oder andere Bier zu trinken. Da zumindest die Anhänger entladen und sämtliche Schlafplätze gerichtet waren, verschoben wir das "Feintuning" der Box auf den folgenden Dienstag, an dem wir sowieso noch "frei" hatten.

Dienstag, 31. Juli 2007 : 1. Urlaubstag

Nach einem gemütlichen Frühstück, das wir der liebevollen Organisation von Sandra, Jürgen und Gabor zu verdanken hatten, ging es gestärkt in den Tag. In Windeseile war die Box hergerichtet und alle waren zufrieden. Da das Wetter einfach nur "geil" war, wir uns aber nicht aufraffen konnten zum Schwimmen zu fahren, blieben wir einfach da wo wir waren. Genügend Rothausweizen und Pils waren vorhanden – was braucht ein Chaot schon mehr?!? Sprit, Treibstoff, Benzin – wie auch immer. Da wir nicht die überhöhten Preise an der Rennstrecke zahlen wollten, meldeten sich Gabor und Matte freiwillig mit meinem Anhänger 350 Liter (in Worten dreihundertfünfzig) Super-Benzin aus Sarvar zu holen. Da sie eh schon unterwegs waren, sollten sie gleich ein par Stück totes Tier und ein bisschen Schnick Schnack mitbringen. Also Fuhr Gabor mit seinem Auto vor meinen Anhänger und Matte kuppelte diesen an. Dachte er… Hier bewahrheitet sich wieder, das der FAHRER vor Fahrtantritt sich von der ordnungsgemäßen Funktion des Gespanns zu überzeugen hat. Beide fuhren unverhofft los. In Höhe des neuen Medicalcenters, also noch auf dem Gelände, brachte eine Bodenwelle das Gespann auseinander. Die Feststellbremse arretierte sofort und der Anhänger legte eine astreine Vollbremsung hin – ganz allein. Funktionsprüfung bestanden. Zum Glück ist weder Fahrer noch Beifahrer und dem Auto sowie dem Anhänger nichts passiert – glück gehabt. Nach der Rückkehr der Beiden war der Schuldige natürlich schnell gefunden. Da ich einen Gummischutz über das Anhängemaul montiert habe, welches sich zwischen Verschluss und Kugelkopf gefriemelt hatte und dadurch das Verschließen verhinderte, war ich natürlich selbst schuld! Wer kauft auch so nen Quatsch, nur damit beim Rangieren von Hand keine Kratzer an die Stoßstange kommen. Na ja, wieder dazu gelernt ;-)

Im Verlauf des Nachmittages reiste unser Uhrvater, der Tschäger an. Zwei wunderschöne historische Ducs wurden abgeladen und für den folgenden Tag vorbereitet.

Der Abend verlief wie der Tag bereits begonnen hatte. Wir tranken das ein oder andere Bier bzw. Rotwein. Jürgen grillte wie ein Weltmeister und alle waren zufrieden und glücklich.

Für den späten Abend hatten sich Sebi und Marion angemeldet. Stefan Sebrich, ehemaliger IDM Fahrer, haben wir auf unserer Auftaktveranstaltung in Rijeka nebst Freunden kennen gelernt. Das Team von Sebi besteht aus drei sauschnellen Fahrern. Vorneweg Sebi selbst, dicht gefolgt vom Fritz (Schlächter) und Achim. Bereits in Rijeka haben wir uns für Panne verabredet, um hier eine Fortsetzung zu feiern.
Wer gerne als Sozius beim Sebi platz nehmen möchte, der kann sich auf seiner Homepage www.sebi-racing.com ein Video vom Pannoniaring anschauen. Aber Vorsicht – nur wer keinen schwachen Magen hat, sollte sich das Video anschauen (1:57:700) ;-) Gegen 23:00 Uhr trudelte Sebi endlich ein. Er parkte sein Gespann für die erste Nacht neben uns und wir tranken noch schnell ein, zwei Willkommensweizen.

Mittwoch, 01. August 2007 : 1000PS Gripparty Bridgestone

Da dieses Event bereits im Vorfeld restlos ausgebucht war, hatte ich leider keine Chance vor Ort nachzubuchen. Somit begaben sich Jürgen, Gabor, Erik, und Matte an den Vorstart für die schnelle Gruppe. Tschäger ließ den ersten Turn aus. Bei dieser Veranstaltung gab es zwei Gruppen: Anfänger (60 Teilnehmer) und Fortgeschrittene (55 Teilnehmer) nebst Instruktoren. Alleine im ersten Turn dezimierte sich das Fahrerfeld um 18 (in Worten achtzehn) Fahrer. Jetzt waren Fuchsle und ich froh, nicht dabei zu sein. Fern jeder Strecken- und Flaggenkenntnis war es ein reines Himmelfahrtskomando was dort auf "vernünftige" Renntrainingteilnehmer zu kam. Da ich dies alles nur von außen beobachten konnte, hoffe ich das Matte hier gegebenenfalls näher drauf eingeht.

Leider hatten auch wir bereits am ersten Tag einen Ausfall zu verzeichnen. Tschäger erwischte beim Anbremsen und runterschalten auf Kurve eins den "Leerlauf" zwischen dem fünften und vierten Gang und musste unfreiwillig durch das Kiesbett. Da er mit ziemlich viel Schwung ankam, reichte das Kiesbett nicht aus, um zum stehen zu kommen. Dadurch gelang er auf die dahinter liegende Wiese und stürzte schwer. Fazit: starke Schulterprellung rechts :-( Glücklicherweise war Achim bereits angekommen und tapte Tschäger fachkundig. Schön, wenn ein Physiotherapeut in einem befreundeten Team ist… Danke Achim für Deine Hilfe!
Da Sebi einen Pool mitgebracht hatte, fanden sich einige Chaoten in regelmäßigen Abständen zum Baden bei ihm ein. Äußerliche gekühlt vom Wasser und innerlich vom kalten Weizen – Danke Sebi, das war eine gute Idee…

Donnerstag, 02. August 2007 : Panne mal anders herum mit Phönix

Da ich als Ringneuling den Kurs weder rechts noch linksherum kenne, machte ich mich mit Matte auf für 70,- Euro diesen Tag bei Phönix zu buchen. Der Rest hatte entweder keine Lust oder wollte sich auf das Abenteuer nicht einlassen. Es könnte aber auch daran gelegen haben, das gerade bei diesem Veranstalter fast nur Ungarische Teilnehmer waren. Diese natürlich in Begleitung ihrer meist hübschen Frauen. Wer weiß â€“ wie würde Matte jetzt sagen: Lasst Bilder sprechen…

Der Tag verlief, zum Glück, absolut unfallfrei. Im Verlauf des Nachmittags trudelten nach und nach weitere Chaoten und Freunde des Chaos-Racing-Teams ein. Hacki, Erdbeerle mit Lea, Gaby und Patrick, Rainer und Jens, Harli und Su, Roland in Begleitung von Bosch 1 bis 4. Nun waren wir endlich komplett. Box 28 zehn Motorräder und Box 27 zehn Motorräder. Insgesamt 24 Leute…

Sandra und Sybille hatten im Laufe des Tages ein Willkommenstransparent für Renate, Toni und Team erstellt. Dank Mattes Dauerleihgabe eines weißen Bettlakens und den künstlerischen Fähigkeiten unserer Mädels, entstand ein außerordentlich schöner Banner. Alle Teammitglieder unterschrieben noch schnell und dann wurde das Transparent über der Box von Toni Mang aufgehängt. Als wir am Abend zu Renate vorgingen um unsere Startnummern zu erfragen, war diese sichtlich gerührt vor Freude.
Da ich und mein inneres Ego nicht auf den vernünftigen Ratschlag meines Freundes Jürgen hören wollte, meldete ich mich übermütig für die schnelle Gruppe an. Neben Matte, Patrick und Hacki, die allerdings schon etliche Male in Panne waren, war ich der Einzige. Der Rest wählte die schnelle mittlere Gruppe – zu der ich im Laufe der Veranstaltung auch wechselte. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung…

Da Rainer und Jens vierzig Liter Tucher Weizen im selbstkühlenden Fass mitgebracht hatten, machten wir uns an die teilweise Vernichtung dieses edlen Gesöffs. Der Abend verlief ohne weiteren Vorkommnisse.

Freitag, 03. August 2007: Tag 1 Renntraining Toni Mang

An diesem Morgen gab es erst einmal ein Geburtstagsständchen für Rainer und natürlich eine Flasche edelsten Champagner (Piccolo), die wir für den Abend zum Anstoßen kalt stellten. Nach dem sich alle gestärkt hatten und die Reifenwärmer eingesteckt waren, begaben wir uns zur Fahrerbesprechung. Renate und Toni begrüßten alle auf das herzlichste und wünschten uns allen viel Spaß. Ein kleiner (entschuldige Keko) junger Mann erweckte unsere Aufmerksamkeit. Selbstbewusst stand er mitten unter uns. Toni und Kevin verabredeten sich für den nächsten Turn in der "schnellen Gruppe". Schweigen unter den Teilnehmern – aber später mehr…

Für die, die die Renntrainings mit Toni nicht kennen, sei ein kleiner Hinweis gestattet. Grundsätzlich wird in allen Gruppen der erste Turn in einer Instruktorrunde gefahren, die aus max. acht Fahrern besteht. Bei dieser Veranstaltung wurde darauf in der schnellen Gruppe allerdings verzichtet und somit reihte ich mich als Ringneuling in die schnelle mittlere Gruppe ein, um die Linie unter fachkundiger Leitung zu erkunden.

Im Laufe des Vormittags, so dachte ich zumindest, war ich relativ flott unterwegs. Die Strecke gefiel mir sehr gut! Nur zwischen meiner Elfi und mir harmonierte es nicht so ganz. In Brünn noch hochzufrieden, machte mir hier die geänderte kurze Übersetzung (15/43) sehr zu schaffen. Das machte sich auch prompt in einigen kleinen Rutschern bemerkbar. So schön diese Strecke auch ist – ich fühlte mich einfach nicht wohl. Daran sollte sich im laufe des Tages auch leider nichts ändern. Zum Glück hatte das gesamte Team nebst Freunden riesen Spaß! Alle waren mit ihren Leistungen zufrieden.

An diesem Nachmittag passierte leider ein Unfall zwischen dem eingangs erwähnten Kevin und einem übermotivierten Hobbyracer. Die genauen Ereignisse könnt ihr auf Kevin’s Homepage www.KevinKoller.at gerne nachlesen. Eine weinende Mama und ein wütender Papa erregten meine Aufmerksamkeit. Wir kamen ins Gespräch während sich Kevin im neuen Medicalcenter versorgen ließ. Da der Vater aus Sicherheitsgründen seinen elfjährigen Sohn ins nahe gelegene Österreich zu weiteren Untersuchungen bringen wollte, war es für mich selbstverständlich, seiner Frau moralischen Beistand zu leisten. Danke Alex für Deinen leckeren Kaffee und den tollen Kuchen. Zum Glück gab es bald telefonische Entwarnung. Außer einer starken Prellung unter dem rechten Fuß, war nichts weiter passiert. Zumindest nicht ihm – leider aber seiner 125er Honda. Lenkerstummel links, Kupplungshebel, beide Fußrasten und die Verkleidung waren stark in Mitleidenschaft geraten. Zum Glück war unser Chefmechaniker Erik schnell zur Stelle und so wurde kurzerhand nach Beendigung des Trainings, Kevins 125er wieder gerichtet. Ein freundlicher 250er Fahrer stellte sein gesamtes Ersatzteillager und wir, dank Erik, unseren besten Mechaniker zur Verfügung. Das Resultat erfahrt ihr im Bericht vom Samstag :-)

Da, wie erwähnt, der Rainer heute seinen Geburtstag hat, wurde nach alter Chaotensitte dies entsprechend gefeiert. So wurde die Piccolo-Flasche Champagner aus dem Kühlschrank geholt und wir ließen Rainer hoch leben. Hier sei auch noch mal ganz deutlich Gabor erwähnt – der uns zu fast jeder Tages und Nachtzeit mit Lebensmitteln versorgte. Danke Gabor! Wir tranken und lachten und ließen dem Abend seinen freien Lauf…

Samstag, 04. August 2007: Tag 2 Renntraining Toni Mang

Nach einem verkorksten Vormittag entschied ich mich meine Übersetzung zu ändern. Die mir bekannte 16/44. Gleichzeitig ließ ich mich in die mittlere schnelle Gruppe zurückversetzen. Jetzt fühlte ich mich wohl! Elfi war nicht mehr ganz so aggressiv am Gas und ich kam mir nicht wie ein Hindernis vor. Meine Lieblingskurven waren schnell gefunden – Kurve eins und zwei sowie Kurve dreizehn. Zwei mal habe ich mit meinem linken Knie in Kurve dreizehn die Pylone umgehauen. Entschuldige Achim für diese Schrecksekunde (beim zweiten Mal war er direkt hinter mir). So viel zum Thema Ideallinie. So langsam aber sicher kam ich an die von mir als Ziel gesetzte 2:20 ran. Auch bei den anderen lief es gut. Jürgen verbesserte sich ebenfalls Turn um Turn und kam fast an seine alte Zeit heran. Am meisten steigerte sich allerdings Sybille. Ich hatte das Vergnügen ihr einige Runden hinterherfahren zu dürfe oder sollte ich besser sagen zu müssen. Traumhafte Linie und das Knie war auch fast immer am Boden – Respekt! Natürlich sei auch unser Jungster Patrick nicht unerwähnt.
Aber da war ja noch was – wie lief eigentlich Kevins 125er? Super, um nicht zu sagen einfach nur geil! Kevin bewies sein fahrerisches Talent. Mit einer niedrigen 2:11 erntete er unseren tiefsten Respekt!

An diesem Abend entschieden wir uns für eine Vesper. Wir alle hatten das Grillfleisch langsam über und so saßen wir alle gemütlich beisammen mit Brot, Wurst und Bier… Keine Ausfälle an diesem Tag und auch nicht in der Nacht!

Sonntag, 05. August 2007: Tag 3 Renntraining Toni Mang

Auch an diesem Tag gab es ein Geburtstagskind - unseren Fuchsle. Natürlich wurde gesungen, gratuliert und ein Piccolöchen Champus überreicht ;-)

Da wir uns fast alle bester Gesundheit erfreuten, stellten wir an diesem Tag den Spaß in den Vordergrund. Fahren, fahren, fahren war die Devise. Und so ganz nebenbei rammte unser Patrick eine 2:10 in den Asphalt. Die Freude war ihm anzusehen. Mama Gaby strahlte ebenfalls vor Stolz über die Leistung ihres Sprösslings.

Da ich mich leider nicht in der besten konditionellen Verfassung befand, beschloss ich zum Mittag hin aufzuhören. Ein Nebenjob war schnell gefunden. Boxencrewmitglied und Tafelhalter bei Kevin. Beflügelt durch den Besuch seines Förderers Herrn Adler nebst Sohn stand ziemlich schnell eine 2:09:90 auf der Boxentafel. Es war eine riesen Freude ihm dabei zuzusehen.

Der letzte Abend verlief ausgesprochen ruhig. Die Bierreserven neigten sich dem Ende und mit Blick auf die gut 800 Kilometer heimfahrt stellte sich schnell Ruhe in unseren Boxen ein.

Montag, 06. August 2007: Abreise Richtung Stuttgart

Alles was am Montag beim Entladen noch so chaotisch verlief, wandelte sich in das absolute Gegenteil. Sämtliche Anhänger waren ratz fatz verladen und die Box entsprechend geräumt. Jürgen und Erik verewigten uns noch standesgemäß mit einem Aufkleber im Turm der Rennleitung und dann ging es auch schon los, pünktlich um 08:30 Uhr in Richtung Heimat. Die Fahrt verlief problemlos. An der Raststätte Hohenlohe verabschiedeten wir uns voneinander. Die Reise neigte sich dem Ende. Sandra und Jürgen, Fuchsle und ich kehrten noch in Münchingen beim Raphael ein und beendeten diesen schönen Urlaub bei einem frisch gezapften Hefeweizen.

Dienstag, 07.August 2007: Heimfahrt Richtung Hameln

Nach einem schön leckeren Frühstück verabschiedete ich mich von Sandra und Jürgen, und begab mich auf die Heimreise. Nach gut viereinhalb Stunden Fahrzeit war ich wieder zu Hause.

In dieser Zeit hatte ich die Möglichkeit den Urlaub nochmals in Gedanken an mir vorbeiziehen zu lassen. Dies regte mich an, folgendes noch zu sagen:

  • Wir sind ein super Team!
  • Danke Sandra und Jürgen, dass ich Euch immer als Hotel missbrauchen darf! Ihr seid super Gastgeber (Ich weiß, die Rechnung kommt)
  • Danke an alle im Team! Wenn möglich, würde mein Arzt mir Euch verordnen – Ihr wisst, was damit gemeint ist!


So, das war mein Bericht….

Herzlichst, Euer Alex alias Kretzsche